Die Autorin

Renate Werner

Filmemacherin und Journalistin für ARD und ZDF, Auslandsprojekte inden USA, Korea und Kolumbien. Für die Reportage „Schaltet mich ab! Patientenverfügung im Ärztealltag“ für Das Erste 2010 begleitete sie einen Monat lang Ärzte und Patienten in einem Kölner Krankenhaus. Für die Dokumentation „Zuhause sterben“, für Das Erste 2012 recherchierte sie anderthalb Jahre und begleitete Palliativärztinnen, Pflegekräfte, Seelsorger und Hospizhelferinnen bei ihrer Arbeit, mit intensivem Kontakt zu Patientinnen und Patienten. Beide Filmprojekte wurden mit dem Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes ausgezeichnet.

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Seit 2001 arbeite ich als Filmemacherin und Autorin (Das Erste, ZDF, WDR und SWR) und habe für meine Filme mehrere Film- und Medienpreise erhalten.

2013: Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes für “Zuhause Sterben”, 2010: Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes für “Schaltet mich ab! – Patientenverfügung im Ärztealltag”, 2009: Medienpreis des Bundesministeriums für Entwicklung und Technische Zusammenarbeit und den Medienpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie für „Kein Brot für Öl – der Biosprit-Boom in Kolumbien“, 2009: Frauenmedienpreis des Landes Niedersachsen in der Kategorie bester Hörfunkbeitrag (Nominierung) für „Jenny Gusyk – erste Studentin der Kölner Universität“.

Mit dem Stipendienprogramm für Journalisten ijp schrieb ich 2005 zwei Monate lang in Seoul für die größte englischsprachige Tageszeitung Südkoreas „The Korea Herald“. Mit dem Stipendium der RIAS Berlin Kommission nahm ich 2005 am einmonatigen „Media-Fellowship-Programm“ für Journalistinnen und Journalisten aus der ganzen Welt am DeWitt Wallace Center For Media & Democracy der Duke University in North Carolina, USA teil.

Nach meinem Studium in Empirischer Kulturwissenschaft / europäische Ethnologie in Tübingen sowie Drehbuch und Modernen Tanz in Paris volontierte ich 1999 – 2001 beim Südwestrundfunk SWR und wurde (u.a. im ARD-Hauptstadtstudio Berlin, in Straßburg, Regensburg, Stuttgart, Mannheim und Baden Baden) zur Fernseh-, Hörfunk- und Onlineredakteurin ausgebildet.

Die Reportage ist mein Lieblingsgenre, weil sich bei ihr sorgfältige Recherche mit Offenheit für Überraschungen verbindet.

Ich porträtiere gerne Menschen mit all ihren Ungereimtheiten und Paradoxien. Gerade vermeintlich nebensächliche Alltagsgeschichten bergen für mich oft eine Menge Lebensweisheit.

Um im turbulenten Medienalltag den Kontakt zum Boden nicht zu verlieren, wähle ich am liebsten den kunstvoll inszenierten Aufprall auf die Trainingsmatte: genauso lange wie ich bei Hörfunk und Fernsehen arbeite, trainiere ich die koreanische Kampfkunst Shinson Hapkido. shinsonhapkidokoeln.de